Aktuelles

 Spende von Pro Sun (Sonnenschutz), Dörpen

Bereits zum dritten Mal hat die Hospitzbewegung Papenburg und Umgebung, Gruppe Dörpen eine Spende der Firma „Pro Sun" aus Dörpen erhalten.
Am alljährlichen Frühlingsfest kommt der durch Kaffee- und Kuchenverkauf in der Geschäftsstelle von Pro Sun erzielte Erlös zu 100 Prozent der Hospizbewegung zu Gute. In diesem Jahr durften wir uns über 200,- € freuen.
Für die Aus- und Fortbildung unserer Begleiter sind wir auf Spenden angewiesen.
Darum an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Firma „Pro Sun"!

 

 

Zertifikatsübergabe an unsere neuen Hospizbegleiter

am 16.03.2018

 

 

 

 

 

Acht neue ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen

Seit September 2017 qualifizierten sich acht Frauen zur Hospizbegleiterin. Durchgeführt wurde dieses Seminar in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Sögel.
Das Seminar richtete sich an alle, die sich ehrenamtlich in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender engagieren möchten. Der Kurs, der 110 Unterrichtsstunden umfasste, startete mit einem Wochenendseminar vom 8. bis 10. September 2017 in Ahmsen und fand dann an neun Abendterminen sowie an fünf Tagesveranstaltungen und einem abschließenden Kolloquium in Papenburg im Seminarraum des Hospizbüros statt.
Zahlreiche Aspekte, die für die Begleitung Sterbender von Bedeutung sind, wie fachliche Hintergrundinformation, eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema, konkrete Hilfen für die Praxis sowie die Einbindung in Begleitungen durch unseren Hospizverein, sind, neben einem kleinen kursbegleitenden Praktikum, Bestandteil der Fortbildung gewesen.


Detaillierte Inhalte des Kurses waren:

  • Persönliche Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer unter Einbeziehung der eigenen Biographie, Motivation, Helferpersönlichkeit, Umgang mit Grenzen und Ressourcen
  • Nähe und Distanz
  • Religiöse/spirituelle Aspekte in der Sterbebegleitung
  • Gesprächsführung mit Sterbenden u. Angehörigen, aktives Zuhören, Grundlagen der helfenden Gesprächsführung mit Übungen - Validation
  • Sterbephasen
  • Informationen zu Pflege und Krankenbeobachtung, häufige Krankheitsbilder, Einschränkungen in Krankheit und Alter, Bedeutung von Schmerztherapie und Symptomkontrolle (Palliative Care)
  • Aspekte praktischer Arbeit in einem Hospiz
  • Bestattungswesen
  • Rechtliche Fragen, Schweigepflicht, aktive und passive Sterbehilfe, Patientenverfügung und Betreuungsrecht
  • Besuch der Palliativstation im Hümmling-Hospital
  • Kursbegleitendes Praktikum (10-15 Stunden) für Teilnehmende ohne Vorerfahrung

Folgende Referenten waren in den vergangenen sieben Monaten sehr engagiert um eine hochwertige Ausbildung bemüht:

  • Elisabeth Kuper, Kursleitung, Hospiz- und Trauerbegleiterin
  • Stefan Varel, Dipl.-Theologe, Dipl.-Sozialpädagoge Fachreferententeam der katholischen Erwachsenenbildung
  • Rosmarie Nashashibi, Supervisorin
  • Anja Egbers, Diözesanbeauftragte für Hospiz, Bistum Osnabrück
  • Dr. Volker Eissing, Allgemeinmediziner
  • Ilona Konken, Palliative Care Management
  • Cäcilia Feldkamp, Validationslehrerin
  • Michael Grünberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück
  • Nasuh Bellikli, Student Islamwissenschaften, Osnabrück
  • Guido Brink, Bestatter
  • Reinhard Hebbelmann, Rechtsanwalt u. Notar
  • Martin Hagedorn, Diakon
  • Wilfried Nee, Krankenhausseelsorger
  • Dietmar Vogt, Krankenhausseelsorger und ev.-luth. Pastor

Im Rahmen einer Feierstunde mit einem Wortgottesdienstes, gestaltet von den neuen Begleiterinnen, wurde das Qualifikationszertifikat von Wilhelm Pohlen und Stefan Varel an Agnes Lüssing-Hauert, Karin Dickebohm (Rhede), Claudia Abels (Surwold), Katrin Gatermann-Schimanski (Aschendorf), Maria Schmitz (Lathen), Margret Büter (Tunxdorf), Elli Wilkens (Völlnerkönigsfehn) und Helga Leding (Rhauderfehn) offiziell überreicht.
Im Nils Stensen-Haus der Antoniusgemeinde wurde die Veranstaltung mit den eingeladenen Angehörigen bei einem keinen Essen und einem regen Austausch fortgesetzt.

Diese acht neuen Begleiter haben sich in den vergangenen sieben Monaten intensiv mit dem Sterben auseinandergesetzt, so dass sie ihre Haltung zum Leben und zum Tod nun vielleicht verändert haben.

Sie haben erfahren, dass Sterben nicht immer nur grausam und untröstlich sein muss, sondern auch versöhnlich sein kann. Sie haben erfahren, dass jeder Mensch einzigartig ist mit seiner eigenen Lebensgeschichte und es somit in der Begleitung keine feststehenden Regeln gibt. Sie haben erfahren, dass Respekt und sehr viel Einfühlungsvermögen unabdingbar sind, um unseren Patienten beizustehen.

Jede einzelne Teilnehmerin hat sich sehr eingebracht, äußerst intensiv an diesem Ausbildungskurs teilgenommen und ihn mitgestaltet, und das, obwohl doch Jede einzigartig ist und unterschiedliche Lebenswege mitbringt. Aber aus dieser Verschiedenartigkeit kann eine sehr individuell auf den Patienten bezogene Begleitung stattfinden.
Sie werden in jedem Fall mehr Menschlichkeit und Wärme in unsere Welt tragen und den Schwerkranken in würdevoller und wertschätzender Weise bis zuletzt Geborgenheit und Nähe geben.

Die letzte Befähigung, ein Hospizbegleiter zu sein, muss jedoch von innen kommen, aus dem Herzen! Man muss es intuitiv erspüren: Wie kann ich in diesem Moment dem Schwerkranken am einfühlsamsten beistehen? Das kann man nicht lernen!
In den nächsten Wochen werden unsere neuen Kolleginnen nun mit unseren erfahrenen Begleitern die ersten Besuche bei den Patienten erleben um so einen langsamen und behutsamen Einstieg in die eigentliche Arbeit zu erhalten.

Immer mehr Menschen tragen den Wunsch der Begleitung an uns heran, so dass wir mehr und mehr auf die Hilfe kompetenter KollegInnen angewiesen sind.

 

 

 

2. Palliativ- und Hospizsymposium

am 09.03.2018 im Drostehaus Papenburg

                                                           

Das zweite Papenburger Palliativ- und Hospizsymposium fand am 09.03.2018 in der Alten Drostei statt. Zahlreiche Referenten mit äußerst interessanten Vorträgen wurden eingeladen. Die Veranstaltung wurde von  der Hospizbewegung Papenburg in Zusammenarbeit mit dem Palliativstützpunkt „Die Brücke“ organisiert.

Nachdem Herr Wilhelm Pohlen alle Gäste und Referenten begrüßt und unseren Hospizverein vorgestellt hatte, sprach im ersten Vortrag Prof. Dr. Reuther von der Medizinischen Hochschule Hannover über die heute einsetzbare moderne Antikörpertherapie, die ein sehr gezieltes, nur den Tumor  beeinflussendes Vorgehen möglich mache. Dies habe in den letzten Jahren die Therapieergebnisse wesentlich verbessert.

Dr. Volker Eissing erläuterte, dass es mit modernen Medikamenten möglich sei, die Krankheitssymtome am Lebensende wie Schmerzen, Übelkeit oder Luftnot besser unter Kontrolle zu bringen. Dadurch kann die Lebensqualität auch in den letzten Tagen unseres Hierseins gesteigert werden.

Frau Dr. Gerlinde Geiss-Mayer, Psychologin, referierte über das „Berührt-Sein vom Sterben!“ Wie ein junger Mann, der in einer Geschichte vor seinem Schatten weglaufen möchte, würden wir oft am liebsten vor der Endlichkeit unseres Lebens, vor unserem Tod flüchten. Wir wenden uns lieber der Fülle des Lebens zu mit all ihren Möglichkeiten, Versprechen und Freuden. So drängen wir den Tod an den Rand des Lebens - an das Lebens-Ende - und sehen in ihm oft den Antagonisten zum Leben und zum  Lebendig Sein. In der Hospizarbeit stellen wir uns jedoch der Realität der Endlichkeit. Sterbebegleitung ist jedes Mal anders und individuell. Sich auf den gegenwärtigen Moment einzustellen, ohne Erwartung zu sein und aus der Präsenz heraus handeln zu können, sind daher bedeutsame Grundkompetenzen in der Betreuung und Begleitung sterbender Menschen und ihrer An- und Zugehörigen. Außerdem führte sie den Zuhörern vor Augen, wie sehr die Hektik unserer Zeit uns in den Bann genommen hat, so dass wir alle immer weniger bei uns selbst sind. „Wenn ich laufe, dann laufe ich und wenn ich frühstücke dann frühstücke ich und bin nicht schon bei der Arbeit.“ Im Hier und Jetzt zu sein sei ein wichtiger Schritt.

 Tief bewegt hat die Zuhörer Dr. Evariste Gafumbegete, Chefarzt der Patothologie im Ludmillenstift Meppen. Sein respektvoller Umgang, das Gebet und das Gespräch mit dem Verstorbenen vor der Obduktion faszinierte die Anwesenden sehr. Mit großem Respekt sagte er: „Es ist das Buch des Lebens, was längst geschrieben ist und was nun offen vor mir liegt.“ Die Fallbeispiele haben sehr beeindruckt.

Nach Pfarrer Ludger Pöttering, ein weiterer Referent, seien sieben Schlüssel notwendig, um die Herzen der Menschen zu öffnen.                       

  1. Zeit für den Patienten
  2. Respekt im Umgang mit ihnen
  3. Wahrheit und Wahrhaftigkeit ihnen gegenüber
  4. miteinander Schweigen und
  5. auch Weinen ist die höhere Kunst
  6. die christliche Botschaft ist eine wunderbare Botschaft und Perspektive
  7. das Gebet und Gottvertrauen sind ein wesentlicher Schlüssel.

 

„Wenn Palliativmedizin ausgeblendet wird, vom assistierten Suizid zum Fetozid“ lautete der Titel des Vortrages von Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster, der die Zuhörer sehr nachdenklich stimmte Er konnte deutlich machen, dass sich ärztliches Handeln ausschließlich am Leben zu orientieren habe und dem Arzt keine Bewertung darüber zustehe, ob dieses Leben lebenswert ist oder nicht. Die Gesetzesänderungen und die Entwicklung der Wissenschaft hat aber genau dazu geführt, dass am Anfang des Lebens im Rahmen von künstlicher Befruchtung überzählige Embryonen getötet werden dürfen, Island damit wirbt, dass es keine Down Syndrom Kinder mehr geben wird (da sie vorher aussortiert wurden) und am Lebensende die nicht kommerzielle Sterbehilfe erlaubt ist. Prof. Cullen warnte inständig davor, diese Grenze zu überschreiten. Die wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Befruchtung seien verlockend, aber moralisch allesamt aus christlicher Sicht nicht verantwortbar. Es stehe uns Menschen weder zu, Embryonen zu selektieren noch Tötung auf Verlangen durchzuführen. Prof. Cullen schloss damit, dass gerade dieses Palliativsymposium deutlich gemacht habe, dass die palliativmedizinische Symptomkontrolle als Werkzeug die richtige Antwort auf die Frage der Sterbehilfe/Hilfe zum Sterben sei, um mit dem Patienten diesen letzten Weg zu gehen.

Abschließend waren alle Gäste zu einigen kulinarischen Besonderheiten in der interessanten Atmosphäre der Alten Drostei eingeladen, um noch gemeinsam über das Gehörte zu diskutieren.

 

Adventsfeier 2017

im Gemeindehaus der Nikolai-Kirchengemeinde

        

Alljährlich findet die Weihnachtsfeier der Mitglieder der Hospizbewegung Papenburg

und Umgebung im Gemeindehaus der Nikolai-Kirche statt.

 

Auch 2017 war es ein rundum sehr gemütlicher, adventlicher Nachmittag mit Kaffee, Tee und den von den aktiven Mitgliedern "selbstgebackenen Kuchen"!

Als Ehrengäste konnte unser Vorsitzender, Herr Wilhelm Pohlen, den Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Dechant Franz-Bernd Lanvermeyer, stellvertretend für den Landrat Winter, Frau Ursula Mersmann (Behindertenbeauftragte des Landkreises Emsland) und Pastor Sebastian Borghardt begrüßen. Sie bedankten sich sehr bei den aktiven Hospizbegleitern für ihren intensiven und aufopferungsvollen Dienst für Menschen in der letzten Phase ihres Lebens.   

Dieser Nachmittag ist vor allem zur Förderung der Gemeinschaft und des Miteinanders der zahlreichen Mitglieder in adventlicher Umgebung  gedacht. Bis in den späten Nachmittag hat man sich unterhalten und ausgetauscht, dazu die vielen leckeren Kuchen und weihnachtlichen Naschereien probiert.

             

 

 

Rosel Sanders Abend

27.10.2017

Auch in diesem Jahr war der "Rosel- Sanders-Abend" wieder ein voller Erfolg!
Fast 50 Personen hatten sich auf den Weg gemacht, um im HANSA-Seniorenstift am alljährlichen
Spieleabend teilzunehmen. Besonders hervorheben möchte ich da den Papenburger Bridge-Club,
dessen Mitglieder uns seit vielen Jahren die Treue halten, und somit unseren Verein immer wieder
unterstützen! Ihnen gilt ein besonderer Dank!
Ebenso haben wir uns über die Teilnahme der zahlreichen übrigen "Spieler"
gefreut, einige begleiten uns auch schon über Jahre!
Der Erlöß dieses Abends spendet unser Verein stehts an in besondere Not geratene
Kinder. In diesem Jahr wurde die erspielte Summe von 500,- € an das
Deutsche Rote Kreuz in Papenburg weitergeleitet, die damit Kinder in besonders
schwierigen Situationen bedacht haben.
Herzlichen Dank allen Spendern!
 

  

 

Nahtod - Erlebnisse!

Vortragsabend mit Jörgen Bruhn

Viele Menschen erleben jedes Jahr in unserem Land einen Herzstillstand mit gleichzeitigem Aussetzen der Atemfunktion. Manche können nach diesem „klinischen Tod" wiederbelebt werden und erinnern sich an den Zustand oder an die erlebte Situation. Das nennt man „Nahtod-Erlebnis"! Der Theologe Jörgen Bruhn forscht seit 30 Jahren zum Thema Nahtod-Erlebnisse.
Er sagt zum Beispiel im Hamburger Abendblatt: Nahtod-Erlebnisse können nur Minuten oder sogar nur Sekunden dauern. Nahtod-Erlebende können dann aber viele Stunden davon erzählen. Man hat sie ganz unabhängig von Glauben, Intelligenz, Geschlecht, Nationalität und Alter befragt. Oft passiert es bei Operationen, wenn das Bewusstsein sozusagen stillgelegt ist, manchmal kommen Menschen bei einem Unfall oder im Krieg in einen Zustand, in dem sie solche Erfahrungen machen.
 
Die Hospizbewegung Papenburg und Umgebung mit den Gruppen aus Dörpen und Rhede/Aschendorf lädt zu einem Vortragsabend mit Herrn J. Bruhn ein!

Datum: Donnerstag, den 09.11.2017 um 19.00 Uhr
Ort: Niels Stensen Haus, Kirchstr. 14, Papenburg
Eintritt frei!
Um eine Spende für die Hospizbewegung Pbg. u. Umgebung wird gebeten!

 

 


 

 

Seminar am 20.05.2017 , 10.06.2017 od. am 05.08.2017

„Kraft der Sprache“

mit Herrn Christoph Sieper

„Als Experte mit mehrjähriger Erfahrung in der Beratung und Weiterbildung realisiere ich bundesweit praxisgerechte Konzepte, die dort ansetzen, wo im Arbeitsalltag Probleme entstehen. Ich bin darauf spezialisiert, Mitarbeitern aller Hierarchieebenen in den Bereichen Kommunikation und Gesprächsführung, Persönlichkeitsentwicklung sowie Zeit- und Selbstmanagement die für sie erforderliche Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz zu vermitteln“.

 

Trainingsphilosophie

Wenn ich meine Arbeit gut mache, dann helfe ich anderen dabei, ihre Arbeit noch besser zu machen.

Kontinuierliche Weiterentwicklung und Entfaltung persönlicher Ressourcen sind im Berufs- als auch im Privatleben von besonderer Bedeutung. Im Mittelpunkt meines Handelns stehen dabei die einzigartige Persönlichkeit jedes Seminarteilnehmers, die Entwicklung seiner Kompetenzen sowie die Nachhaltigkeit des Trainings, also Wissen – oder eine Haltung – dauerhaft zu verändern. Daher arbeite ich strikt umsetzungs- und ergebnisorientiert.

Ich bin dabei erst zufrieden, wenn Sie es sind – daher orientiere ich mich an den firmenspezifischen Fragestellungen aus Ihrer Praxis und Ihren persönlichen Lernzielen.

Folgende Leitlinien stellen sicher, diesem Anspruch gerecht zu werden:

  • individuelles Vorgespräch mit dem Auftraggeber zur Klärung der Lernziele
  • Hole die Realität der Teilnehmer in den Seminarraum
  • Arbeite praxisnah an den Kompetenzen, die den Unterschied machen
  • Statt breit Inhalte zu referieren, werden die Teilnehmer gefordert und aktiv in den Lernprozess eingebunden
  • Zeige den Teilnehmern Möglichkeiten auf, ihr Handeln zu reflektieren und neue Alternativen für sich zu entdecken
  • Die vermittelten Inhalte bzw. Werkzeuge lassen sich direkt in der Praxis umsetzen
  • Kein 0815-Trainings aus der Dose, sondern passgenaue Personalentwicklung
  • So einfach wie möglich, so komplex wie nötig
  • Dabei darf auch mal gelacht werden

Beginn des Seminars: 9.30 Uhr – Ende: 17.00 Uhr

Seminarort: Hospizbüro, Dechant-Schütte-Straße 86

 

 

 

„Und was kommt nach dem Ende? Vorstellungen von Himmel, Hölle, Fegefeuer"!

Von Dr. Frank Buskotte!

Einen Vortrag über Vorstellungen von der Zeit nach dem Tod mit Himmel, Hölle und Fegefeuer bietet Dr. Frank Buskotte, Geschäftsführer der kath. Erwachsenenbildung im Bistum Osnabrück, am Montag dem 03. April in Papenburg!

Was passiert nach dem Tod? Wie kann ich mir den Himmel vorstellen? Gibt es wirklich eine Hölle? Muss ich ein Fegefeuer fürchten? Viele Fragen stellen sich, wenn man beginnt, über die letzten Dinge nachzudenken. Bilder und Redewendungen dazu sind fest verankert in unserer abendländischen Kultur und über Generationen hinweg ist das Thema in Predigt und Unterricht tradiert worden. Was gehört heute noch davon zum Glauben der Menschen und der Kirche? An diesem Abend geht es um die christliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und die damit verbundenen Vorstellungen und theologischen Aussagen im Licht der heutigen Theologie.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Begleiter der ambulanten Hospizdienste, die sich über den eigenen Glauben Gedanken machen und die Auseinandersetzung mit christlicher Theologie suchen.
Aktive aus dem Ehrenamt erhalten für ihren Dienst eine reflektierte Grundlage und können neue Perspektiven für ihr Engagement entwickeln.

Gerne möchten wir mit diesem Angebot auch umliegende Hospizdienste ansprechen, sowie Interessierte, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchten.


Veranstaltungsort:

Hansa Seniorenstift, Friederikenstrasse 50, Papenburg
Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter
0173 / 9644393 an oder per E-Mail!
Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von 3,00 €, Danke.


 

Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Wahl eines neuen Vorsitzenden

Auf der sehr gut besuchten, außerordentlichen Mitgliederversammlung am 7.11.2016 wurde ein neuer Vorsitzender gewählt. Frau Martina König hatte sich im August aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand verabschiedet, folglich stand der Posten dringend zur Wahl.

Nahezu einstimmig (2 Enthaltungen) wurde Wilhelm Pohlen zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der neue erste Vorsitzende, gebürtig aus Stolberg bei Aachen, lebt seit fast 20 Jahren in Papenburg und ist seit 8 Jahren aktives Mitglied im Hospizverein. Seit dem Ausscheiden von Frau König hatte W. Pohlen bereits spontan die Buchführung übernommen und sich somit dort schon eingearbeitet.

Der Vorstand ist dem neuen Vorsitzenden sehr Dankbar für die Übernahme dieses sehr zeitaufwendigen Ehrenamtes und freut sich über die Zusammenarbeit mit einem kompetenten und sehr sozial geprägten Menschen.

2016 hat der Verein sein 20 jähriges Jubiläum gefeiert.

Die stellvertretende Vorsitzende, Christa Bögemann, hat am Abend das Jahr Revue passieren lassen.

Zu Beginn des Jahres hatte der neu gewählte Vorstand sich entschlossen, die bestehende Homepage vollkommen neu zu gestalten, die nun die Angebote und Aktivitäten des Vereins anschaulich darstellt.

Anfang September lud der Verein im Rahmen seines Jubiläums zu einer Informationsveranstaltung mit Frau Renate Lohmann, Oldenburg, zum Thema „Ich bin nicht krank, ich sterbe nur“, ein. Der Abend fand großen Zuspruch. Frau Lohmann wollte in Ihrer Darstellung auf die Entwicklung der Bedeutung des Sterbens aufmerksam machen. Der  Mensch als Individuum mit seiner sehr unterschiedlichen Psyche soll neben den Diagnosen, die die Ärzte stellen, nach ihren Worten in der Hospizarbeit nicht aus dem Blick geraten. Aus diesem Grund seien die ehrenamtlichen Hospizbegleiter wichtiger denn je. "Sie haben ihre ganz eigene Qualität und sollten auf keinen Fall als Lückenbüßer für Fachkräfte gesehen werden", sagte R. Lohmann. "Die Menschlichkeit geht ohne die Ehrenamtlichen und einem Umdenken Stück für Stück in der medizinischen Versorgung verloren"!        

An der eigentlichen Jubiläumsfeier zum 20 jährigen Bestehen des Vereins nahmen zahlreiche Mitglieder und  geladenen Gästen aus Kirche und Gesellschaft am 23. September teil. Der Abend  war auch als ein „Dankeschön“ an alle Aktiven gedacht, die all die Jahre viel Zeit investiert, aber vor allem mit großem Engagement und Herzblut schwerstkranke Menschen in der letzten Phase Ihres Lebens begleitet haben. Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Wortgottesdienst, der den Regenbogen als Symbol für die Hospizarbeit darstellte. Er stünde für Hoffnung, Frieden sowie für das Miteinander und Füreinander!
Als "Schwerstarbeit" bezeichnete Pastor Borghardt das Engagement der Hospizbegleiter. Viel Zeit, "körperliche und seelische Kraft" würden die Mitglieder für ihre Arbeit der Nächstenliebe aufbringen, wofür er sich sehr herzlich bedanken möchte. Hoffnung auf eine größere Hilfestellung für den Verein machte Friedhelm Führs, Ratsvorsitzender der Stadt Papenburg und Ortsbürgermeister aus Aschendorf, auf dem anschließenden Festakt. Er beteuerte, sich bei der Stadt Papenburg für die Hospizbewegung einzusetzen. Die Theatergruppe aus Rhede hat auf der Feier im Gemeindhaus mit ihrer sehr gelungenen Darbietung "Dinner for one",  in plattdeutscher Sprache, für eine humorvolle Einlage gesorgt. Die Lachmuskeln wurden sehr strapaziert. Geendet hat der Abend  mit einem gemütlichen Beisammensein!

Abschließende Jubiläumsveranstaltug war der „Rosel Sanders Spieleabend“. Die Beteiligung war großartig, ebenso der Erlös. Es wurden 500,- € erspielt und gespendet!! Das Geld kommt stets verwaisten oder in besondere Not geratenen Kindern zugute. Eine sehr schöne Überraschung am Spieleabend war der Besuch der Kinder von Rosel Sanders. Sie ist Mitbegründerin des Vereins und hat sich intensiv für die Entwicklung der Hospizbewegung eingesetzt. 2006 verstarb Frau Sanders. Ihr zum Gedenken wurde der Spieleabend eingerichtet.

2017 bietet der Hospizverein einen neuen Ausbildungskurs an. Wer Interesse hat, seine Nächstenliebe in diesem Bereich einzusetzen, kann sich gerne unter der Tel. Nr. 01512 8706261 melden!

In der abschließenden Diskussion der Mitgliederversammlung wurde vor allem der Wunsch nach weiteren Fortbildungen geäußert, wofür sich der Vorstand weiterhin einsetzen wird.



Jubiläum

20 Jahre Hospizbewegung Papenburg e.V.

Ohne Unterstützung aus der Gesellschaft, ohne gesetzlichen Auftrag und ohne finanziellen Rückhalt machten sie sich mutig auf den Weg, mit dem Ziel schwerkranken und sterbenden Menschen beizustehen. In einer Zeit, in der die Ideen der Hospizarbeit kritisch betrachtet oder belächelt wurden.
Im Frühjahr 1996 wurde unser Hospizverein von Rosel Sanders, Bernd Schmidt und Annemarie Rosema ins Leben gerufen. Ihre Motivation war Sterbenden und deren Familienangehörigen Begleitung und Hilfe in den letzten Lebenstagen anzubieten, damals noch überwiegend zu Hause.
Seither hat sich der Verein stetig vergrößert und erweitert.
Das ist nun für uns Grund genug dieses Jubiläum im kleinen Rahmen zu feiern und die Anliegen des Vereins einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Folgende Veranstaltungen möchten wir im Rahmen unseres Jubiläums veröffentlichen:

Mittwoch, 07.09.2016, 19:00 Uhr
Themenabend im Amandushaus Aschendorf,

„Ich bin nicht krank, ich sterbe nur!"
Referentin: Renate Lohmann
Dipl.-Pädagogin, Trauerbegleiterin, Altenpflegerin, Palliativ Care – Fachkraft, Mediatorin, Supervisorin, Hauptamtliche Leiterin des Ambulanten Hospiz – und Kinderhospizdienst Oldenburg.

Freitag,23.09.2016, 17:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der Nikolaikirche
Anschließend Festakt für Mitglieder und geladene Gäste!

Freitag, 04.11.2016, 19.00 Uhr
Traditionell findet auch in diesem Jahr der „Rosel Sanders Spieleabend" im Haus Friederike statt.
Der Erlös kommt verwaisten Kindern zugute!
 
 

Wechsel des Vorstandes Anfang 2016
 
Engagieren sich bei der Hospizbewegung: Margret Albers, Maria Lüken, Martina König, Karl Wolfgang Hörbe, Marleen Stern, Maria Lützenkirchen und Christa Bögemann (von links). Foto: Dirk HellmersEngagieren sich bei der Hospizbewegung: Margret Albers, Maria Lüken, Martina König, Karl Wolfgang Hörbe, Marleen Stern, Maria Lützenkirchen und Christa Bögemann (von links). Foto: Dirk Hellmers
 

dhe Papenburg. Mit neuem Vorstand soll im Herbst das 20-jährige Bestehen der Hospizbewegung Papenburg und Umgebung gefeiert werden. Neue Chefin Martina König. Als Nachfolgerin von Karl Wolfgang Hörbe ist sie die dritte Vorsitzende des Vereins.

Papenburg. Gegründet wurde die Hospizbewegung 1996 nach einer Veranstaltungsreihe in der St.-Antonius-Kirche. Von fünf Mitgliedern um die erste Vorsitzende Rosel Sanders wurde ein halbes Jahr nach der „Woche für das Leben" die Hospizbewegung gegründet. Seitdem ist der Verein gewachsen, hat Ortsgruppen in Dörpen (2008) und für Aschendorf/Rhede (2010) und mittlerweile 34 ehrenamtliche Begleiter.

Um die Leitung zu übernehmen, ist König in den Verein eingetreten. „Der Blick von außen bringt neue Gedanken mit", sagt sie und will sich in erster Linie um das Organisatorische hinter den Kulissen kümmern.

Weitere Veränderungen im Vorstand

Mit dem Wechsel auf dem Chefstuhl haben sich weitere Stellen im Vorstand geändert. Christa Bögemann, ehemals beratendes Mitglied, ist nun Stellvertreterin von König. Den Posten hat sie von Elisabeth Kuper übernommen. „Sie hat sich immer stark für die Hospizbewegung eingesetzt", lobte Bögemann ihre Vorgängerin. Wieder gewählt wurden Maria Lüken als zweite Stellvertreterin, Marlen Stern für die Trauerarbeit und Maria Lützenkirchen als Schriftführerin.
Nicht mehr im Vorstand der Hospizbewegung ist Elisabeth Kuper. Foto: Hans Kuper
 
Quelle: Ems-Zeitung


 


Verabschiedung von Elisabeth Kuper

Frau Elisabeth Kuper wurde von der Hospizgruppe Dörpen als Leiterin und Koordinatorin am 01.02.2016 von ihren Gruppenmitgliedern verabschiedet.
Frau Kuper hatte 2009 die Ortsgruppe aufgebaut. Sie war für ihre Kollegen ein wertvolles Vorbild in ihrem persönlichen Engagement im Verein. Mit sehr viel "Herzblut" und großer Wertschätzung den Schwerkranken sowie auch den Angehörigen gegenüber war sie in ihrem Ehrenamt wegweisend für die Hospizbewegung Papenburg.
Wir bedauern sehr, dass Frau Kuper den stellv. Vorsitz im Verein sowie die Koordination abgegeben hat. Als Begleiterin steht sie uns weiterhin zur Verfügung!

 


Papenburger Handarbeitsgruppe spendet fürs Hospiz - 1000 Euro auf Markt erlöst

Das Foto zeigt (stehend, v. l.), die Leiterin Irmgard Bruns, die Hospiz-Vorsitzende Martina König, Lenchen Klee. Gretchen Sextro, Thekla Hegemann sowie (sitzend, v. l.) Maria Freiwald, Elfriede Müller, Margret Evering, Hilde Staub und Anneliese Feldhaus. Foto: Hermann-Josef Döbber
 
Papenburg. Den Betrag von 1000 Euro hat die Handarbeitsgruppe St. Antonius Papenburg für die Hospizbewegung gespendet. Der Betrag stammt aus dem Verkauf von Häkel-, Strick- und Stickarbeiten sowie Kaffee und Kuchen beim jüngsten Weihnachtsmarkt.

 

Die Gruppe hat sich im Jahre 1977 im Rahmen des Pfarrfestes zu „100 Jahre St. Antoniuskirche" gebildet und spendet seitdem alljährlich die Erlöse ihrer Aktivitäten. Damals waren alle Gruppen der Gemeinde aufgerufen, mit Aktionen für die Renovierung des Gotteshauses einen Beitrag zu leisten.

Quelle: Ems-Zeitung
 (11. Mai 2016)
 


Grillfest der aktiven Mitglieder in Dörpen - Sommer 2015

Einmal jährlich findet ein gemeinsames Grillfest mit allen Gruppen statt, stets abwechselnd in den verschiedenen Gemeinden. Wie man sieht ist es ein gemütliches Miteinander. Für die Gemeinschaft ist es ein wichtiger Termin, um sich privat auch einmal auszutauschen und sich dadurch näher kennen zu lernen.